Ich baue das Werkzeug, das ich selbst vermisst habe.
Ich bin in Zug am Arlberg aufgewachsen. Für mich der schönste Ort der Welt. Und trotzdem: Auch am schönsten Ort der Welt muss ein Hotel jeden Tag Probleme lösen. Manche klein und operativ. Andere strategisch, mit Auswirkungen auf die nächsten Jahre.
Ich habe früh gelernt, dass gute Hotellerie genau daraus besteht: jeden Tag Entscheidungen treffen, Lösungen finden, weitermachen.

Der Moment, aus dem Hospis entstanden ist
Die Idee entstand nicht in einem Workshop und nicht auf einem Startup-Event. Bei uns fiel plötzlich ein Mitarbeiter aus — und wir standen vor einem Problem, für das wir schnell die richtige Unterstützung brauchten.
Wir haben gemacht, was man in der Hotellerie eben macht: überlegt, telefoniert, im Netzwerk gefragt, gegoogelt. Irgendwann hatte ich diesen Gedanken: Das kann doch nicht der beste Weg sein.
Die Idee blieb. Nach einiger Zeit habe ich mit meinen Eltern darüber gesprochen. In diesem Gespräch sagte mein Vater einen Satz, der das Problem besser zusammenfasst als jeder Pitch:
„Es gibt kein Instrument, wo du auf den Knopf drückst und sagst: Du kannst mir helfen.“
Er hatte recht. Wer ein gutes Netzwerk hat, fragt sein Netzwerk. Wer jemanden kennt, ruft an. Wer niemanden kennt, googelt. Und manchmal rät man einfach.
Dabei fehlt es unserer Branche nicht an Wissen. Im Gegenteil. Es gibt großartige Hoteliers, Revenue Manager, F&B-Experten, Techniker, Berater und Softwareanbieter, die viele der Probleme, vor denen ein Hotel heute steht, bereits gelöst haben.
Das Problem ist, dass Problem und Wissen nicht systematisch zusammenfinden. Genau das ändert Hospis.
Warum ich
Ich bin im Hotel aufgewachsen — und ich habe es immer geliebt. Hospitality ist für mich keine Branche, die ich mir ausgesucht habe. Sie begleitet mich, seit ich denken kann.
Ich habe erlebt, wie Hotels operativ funktionieren, wie Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen werden und wie aus kleinen Problemen große werden. Ich habe Openings gesehen, an operativen und strategischen Themen gearbeitet und mich intensiv mit Hotel-Tech und den Startups beschäftigt, die unsere Branche verändern wollen.
Dabei habe ich beide Seiten kennengelernt: die Menschen, die jeden Tag ein Hotel betreiben — und die Menschen, die Lösungen für diese Hotels bauen. Jetzt bringe ich diese Welten zusammen. Nicht, weil unsere Branche noch eine Plattform braucht. Sondern weil sie ein besseres Instrument braucht, um Probleme zu lösen.
Was Hospis ist
Hospis ist eine problem-first Plattform für Hospitality. Wir starten nicht mit „Welche Software brauchst du?“ und nicht mit „Welchen Berater suchst du?“. Wir starten mit: Was ist dein Problem?
Problem → Diagnose → Ursachen → Lösungsweg → Menschen, Software oder Umsetzung
Die meisten Probleme, vor denen ein Hotel heute steht, wurden irgendwo bereits gelöst. Hotels sollten sie nicht jedes Mal alleine neu lösen müssen.
Warum „Hospis“
Ein Hospi ist ein Hospitality Expert. Jemand, der nicht nur eine Meinung zu einem Problem hat, sondern Erfahrung damit. Menschen aus der Branche, Spezialisten und operative Experten, die wissen, was funktioniert — und was nicht.
Hospis macht dieses Wissen auffindbar. Nicht irgendwann. Dann, wenn ein Hotel es braucht.
Offenlegung
Hospis entsteht aus der Hospitality-Branche heraus. Ich bin Teil einer Hoteliersfamilie und arbeite selbst in und mit der Branche. Diese Nähe ist ein wesentlicher Grund dafür, warum Hospis existiert — sie bedeutet aber auch, dass Transparenz wichtig ist.
Empfehlungen auf Hospis hängen nicht davon ab, wer am meisten zahlt, sondern davon, welche Lösung zu einem Problem passt. Wenn Hospis an einer Vermittlung, einem Projekt oder einer Softwareempfehlung wirtschaftlich beteiligt ist, ist das klar erkennbar.
Vertrauen funktioniert nur, wenn Interessen sichtbar sind. Und ohne Vertrauen funktioniert Hospis nicht.
Josef Martin Walch · Gründer, Hospis
Häufige Fragen
Problem, Ablauf, Preise, Vertraulichkeit.
