Die Nachfolge in unserem Familienbetrieb ist ungeklärt

Die Eltern führen seit Jahrzehnten, die Kinder arbeiten mit oder leben längst woanders. Ob, wann und wie übergeben wird, wurde nie offen besprochen. Investitionen warten, weil niemand weiß, für wen.

Typisch für: Familienhotels in zweiter oder dritter Generation · Betriebe mit mehreren möglichen Nachfolgern · Häuser, in denen Investitionen auf die Übergabe warten

Dokumentiert von Hospis

Stand: 26. September 2026

Woran du es erkennst

  • Setzt einen festen Termin für ein erstes Familiengespräch, nur zu diesem Thema.
  • Klärt, wer das Haus weiterführen möchte, wer mitarbeiten möchte und wer nur beteiligt bleiben will.
  • Beschreibt, welche Aufgaben und Entscheidungen wann übergeben werden sollen.
  • Lasst den Betrieb bewerten, damit alle über dieselben Zahlen sprechen.
  • Holt früh Steuer- und Rechtsberatung für Form und Zeitpunkt der Übergabe dazu.
  • Legt eine externe Moderation fest, wenn Gespräche in der Familie festfahren.

Passender Hospi

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Javier Torrente

Operations · Konzeptentwicklung · Teamaufbau · Palma de Mallorca
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Begleitet Familien durch die betriebliche Seite der Übergabe: Rollen, Zeitplan, Investitionen und die Frage, wie das Haus weitergeführt wird.

Zugeordnet zu Ursachenfeld
Das Gespräch findet nicht stattUnklare Rollen
Profil ansehenPersönlich geprüft · unabhängige Zuordnung

Welcher Weg passt zu deiner Situation?

01

Diagnose

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Ursachenfelder und wie man sie auseinanderhält

Nachfolge ist die schwierigste Entscheidung in einem Familienbetrieb, weil Betrieb, Vermögen und Familie gleichzeitig betroffen sind. Wird sie aufgeschoben, entscheidet am Ende oft der Zufall, und das Haus verliert Jahre.

Diese Felder sind vollständig, und viele Häuser kommen damit allein weiter. Dafür ist die Seite da. Was es kostet, steht nur nicht auf einer Rechnung: interne Stunden, ein paar Anläufe, und eine Saison, die währenddessen weiterläuft.

01

Das Gespräch findet nicht statt

Woran du sie erkennst

Alle wissen, dass es ansteht, niemand spricht es an. Aus Rücksicht, aus Sorge vor Streit oder weil der Alltag immer vorgeht.

Der Weg raus

Einen bewussten Rahmen schaffen: fester Termin, klare Fragen, bei Bedarf externe Moderation. Das erste Gespräch muss nichts entscheiden. Es muss nur stattfinden.

02

Unklare Rollen

Woran du sie erkennst

Die junge Generation arbeitet mit, darf aber wenig entscheiden. Oder sie entscheidet schon, ohne dass es offiziell ist.

Der Weg raus

Verantwortung schrittweise übergeben, mit klaren Bereichen und einem Zeitplan, den alle kennen.

03

Investitionen warten

Woran du sie erkennst

Umbau und Modernisierung werden verschoben, weil unklar ist, wer die Folgen trägt.

Der Weg raus

Investitionsentscheidungen an die Nachfolgeplanung koppeln und gemeinsam mit denen treffen, die das Haus weiterführen.

04

Fairness zwischen Geschwistern

Woran du sie erkennst

Ein Kind führt den Betrieb, die anderen erwarten ihren Anteil. Das belastet die Familie und den Betrieb.

Der Weg raus

Früh und offen über Führung und Vermögen sprechen und mit Fachleuten eine Lösung entwickeln, die den Betrieb nicht überfordert.

Häufige Fragen

Wann sollten wir mit der Nachfolgeplanung beginnen?
Deutlich früher, als die meisten denken. Eine gute Übergabe braucht Jahre, weil Rollen, Finanzierung und Steuerfragen Zeit brauchen.
Brauchen wir externe Hilfe?
Für Recht und Steuern auf jeden Fall. Für die Gespräche in der Familie hilft oft eine neutrale Person, die den Betrieb versteht und keine eigenen Interessen hat.
Was, wenn niemand aus der Familie übernehmen will?
Dann gibt es andere Wege: Verpachtung, Betreibermodell, Verkauf oder eine externe Geschäftsführung bei Familienbesitz. Diese Optionen früh zu prüfen, nimmt Druck aus der Entscheidung.

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