Unser Geschäftsmodell hängt zu sehr am Zimmerumsatz

Wenn die Betten leer sind, ist alles leer — weil das Haus außer Betten nie etwas verkauft hat

Typisch für: Ferienhotels mit starker Saisonabhängigkeit · Häuser mit Spa, Restaurant und Seminarraum, die „dazugehören“ · Betriebe, die Nebensaison als Schließzeit sehen

Dokumentiert von Hospis

Stand: 25. August 2026

Woran du es erkennst

  • Der Umsatz pro Gast ist der Zimmerpreis plus Halbpension — und sonst fast nichts
  • Spa, Restaurant und Bar sind für Hausgäste da und werden extern nicht verkauft
  • In der Nebensaison ist das Haus zu oder halb leer, und die Fixkosten laufen weiter
  • Es gibt keine Angebote für Tagesgäste, Einheimische oder Firmen
  • Neue Einnahmequellen wurden diskutiert und nie umgesetzt
  • Ein schlechter Winter oder Sommer bringt das Haus in Schwierigkeiten

Passende Hospis

JT

Javier Torrente

Operations · Konzeptentwicklung · Teamaufbau — Palma de Mallorca
Arbeitet mit protel · Mews · Mews POS · Smart Host
AdviseImplementOperate

Sein Kernthema: aus vorhandenen Flächen eigene Geschäfte machen — Konzept, Abläufe und Team so aufstellen, dass Zusatzumsatz tragfähig wird.

Zugeordnet zu Ursachenfeld
Flächen als eigenes GeschäftAngebot für die NebensaisonAbläufe & TeamKonzeptentwicklung
Profil ansehenPersönlich geprüft · unabhängige Zuordnung
GS

Gerhard F. Salmutter

F&B-Konzeption · Bar & Getränkekonzepte · Raumästhetik — Wien
Arbeitet mit Novatouch · protel · Mews POS
AdviseImplement

Sein Kernthema: Restaurant, Bar und Räume so denken, dass auch Gäste von außen kommen — Angebot, Karte und Raum als eigener Ort.

Zugeordnet zu Ursachenfeld
F&B als eigenes GeschäftAngebot & KarteRaumästhetikPartner in der Region
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OT

Olivia Torrente-Dorninger

Sales · Revenue · Marketing — Palma de Mallorca
Arbeitet mit protel · Mews · Mews POS · Smart Host
AdviseImplement

Ihr Kernthema: Umsatz pro Gast und neue Segmente — Verkaufsstrecke im Aufenthalt, Firmen- und Nebensaisongeschäft aktiv verkaufen.

Zugeordnet zu Ursachenfeld
Umsatz pro GastSegmente & KanäleVertrieb in der NebensaisonPreislogik für Zusatzangebote
Profil ansehenPersönlich geprüft · unabhängige Zuordnung

Welcher Weg passt zu deiner Situation?

01

Diagnose

390 € Festpreis

Ein geprüfter Hospi analysiert deine Situation strukturiert – im Gespräch und mit schriftlichem Ergebnis. Jede Aussage klar gekennzeichnet: FACT, BENCHMARK, HYPOTHESIS oder CONCLUSION. Du bekommst einen konkreten Weg, keinen Verkaufstermin.

  • Ein legitimes Ergebnis ist auch: Kein Engagement nötig.
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02

Soforthilfe

Akute Situation? Dein Fall wird priorisiert geprüft – Rückmeldung innerhalb von 48 Stunden.

Ursachenfelder — und wie man sie auseinanderhält

Ein Hotel, das nur Zimmer verkauft, trägt das volle Risiko der Nachfrage allein. Fast jedes Haus hat mehr zu verkaufen — es hat nur nie damit angefangen.

Diese Felder sind vollständig, und viele Häuser kommen damit allein weiter — dafür ist die Seite da. Was es kostet, steht nur nicht auf einer Rechnung: interne Stunden, ein paar Anläufe, und eine Saison, die währenddessen weiterläuft.

01

Alles ist auf den Übernachtungsgast gebaut

Woran du sie erkennst

Spa, Restaurant, Bar, Räume: alles existiert, damit der Hausgast zufrieden ist. Ob jemand von außen kommt, wurde nie vorgesehen — kein Eingang, keine Preise, keine Kommunikation.

Der Weg raus

Jede Fläche einmal als eigenes Geschäft betrachten: Wer außer dem Hausgast könnte sie nutzen, wann, zu welchem Preis? Nicht alles eignet sich — aber meistens mehr, als man denkt.

02

Der Umsatz pro Gast wird nicht entwickelt

Woran du sie erkennst

Der Gast bucht, isst, schläft, fährt. Zwischen Ankunft und Abreise wird ihm nichts verkauft, was er nicht schon gebucht hat. Spa-Anwendungen, Weinbegleitung, Aktivitäten, Verlängerung — alles möglich, nichts angeboten.

Der Weg raus

Den Aufenthalt als Verkaufsstrecke sehen: vor Anreise, beim Check-in, am Abend. Zwei, drei Angebote, die zum Haus passen, aktiv angeboten. Umsatz pro Gast ist der Hebel, der keine neuen Gäste braucht.

03

Die Nebensaison ist ein Loch, kein Angebot

Woran du sie erkennst

Zwischen den Saisonen ist das Haus zu oder läuft auf Sparflamme. Es gibt kein Angebot, für das jemand gerade dann kommen würde. Fixkosten, Team und Gebäude laufen durch.

Der Weg raus

Für die Nebensaison ein eigenes Angebot bauen — Seminare, Retreats, Einheimische, Kooperationen mit Firmen und Vereinen in der Region. Kein Ersatz für die Hauptsaison, aber ein Beitrag zu den Fixkosten und Kontinuität für das Team.

04

Die Region wird als Kulisse behandelt

Woran du sie erkennst

Das Haus liegt in einer Region, die Gäste anzieht — und nutzt sie nur als Aussicht. Führungen, Produkte, Erlebnisse, Partner: alles vorhanden, nichts Teil des Angebots.

Der Weg raus

Mit Partnern in der Region Angebote bauen, die nur hier möglich sind — und sie verkaufen, nicht nur empfehlen. Das Haus wird zum Zugang zur Region, nicht zum Bett in ihr.

Häufige Fragen

Ist das nicht Verzettelung?
Es wird Verzettelung, wenn alles gleichzeitig kommt. Ein zusätzliches Geschäft pro Jahr, sauber aufgebaut und gerechnet, ist Diversifikation.
Stören externe Gäste die Hausgäste?
Wenn Zeiten, Wege und Regeln geklärt sind, meistens nicht. Ein Restaurant, das Einheimische anzieht, wirkt auf Hausgäste sogar lebendiger.
Wie groß muss das Haus dafür sein?
Größe ist nicht die Frage. Ein kleines Haus mit einem starken Zusatzgeschäft steht stabiler als ein großes mit reinem Zimmerumsatz.

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