Wir wissen nicht, ob sich eine zweite Saison lohnt

Im Winter läuft das Haus voll, im Sommer ist es zu oder halb leer. Ob sich eine Sommersaison lohnt, wird seit Jahren diskutiert, gerechnet hat es noch niemand.

Typisch für: alpine Winterhäuser mit schwachem oder ohne Sommer · Destinationen, die den Sommer ausbauen · Betriebe, die Personal ganzjährig halten wollen

Dokumentiert von Hospis

Stand: 26. September 2026

Woran du es erkennst

  • Rechnet, welche Kosten in der geschlossenen Zeit trotzdem anfallen.
  • Schätzt realistisch, welche Auslastung und Rate eine zusätzliche Saison bringen kann, anhand von Destination und Vergleichshäusern.
  • Klärt, welches Angebot die zweite Saison braucht: Zielgruppe, Aktivitäten, F&B, Öffnungszeiten.
  • Plant das Personal: wer bleibt, wer dazukommt, wer eine Pause braucht.
  • Sprecht mit Tourismusverband und Bergbahnen über Angebote und Öffnungszeiten der Destination.
  • Startet mit einer verkürzten Saison und klaren Kriterien, ob ihr ausbaut oder zurückgeht.

Passender Hospi

JT

Javier Torrente

Operations · Konzeptentwicklung · Teamaufbau · Palma de Mallorca
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Zugeordnet zu Ursachenfeld
Keine RechnungDas Winterprodukt im Sommer
Profil ansehenPersönlich geprüft · unabhängige Zuordnung

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Ursachenfelder und wie man sie auseinanderhält

Eine zweite Saison kann Fixkosten besser verteilen und Personal halten. Sie kann aber auch Geld kosten, wenn Nachfrage und Angebot nicht zusammenpassen. Die Entscheidung braucht eine Rechnung und ein Konzept.

Diese Felder sind vollständig, und viele Häuser kommen damit allein weiter. Dafür ist die Seite da. Was es kostet, steht nur nicht auf einer Rechnung: interne Stunden, ein paar Anläufe, und eine Saison, die währenddessen weiterläuft.

01

Keine Rechnung

Woran du sie erkennst

Die Diskussion dreht sich um Eindrücke: Im Sommer ist nichts los, oder die anderen haben ja auch offen.

Der Weg raus

Zusätzliche Kosten und erwartbare Erlöse der zweiten Saison gegenüberstellen und ein vorsichtiges Szenario rechnen.

02

Das Winterprodukt im Sommer

Woran du sie erkennst

Das Haus öffnet im Sommer mit demselben Angebot wie im Winter, nur ohne Schnee.

Der Weg raus

Ein eigenes Angebot für die zweite Saison entwickeln, mit Zielgruppe, Aktivitäten und Partnern aus der Region.

03

Personal nicht mitgedacht

Woran du sie erkennst

Das Team ist nach dem Winter erschöpft, oder es fehlen Leute, die im Sommer bleiben wollen.

Der Weg raus

Ganzjahresstellen, Urlaubsplanung und Sommerpersonal gemeinsam planen. Eine zweite Saison kann Schlüsselpersonen halten, wenn die Belastung stimmt.

04

Die Destination zieht nicht mit

Woran du sie erkennst

Lifte, Restaurants und Geschäfte im Ort sind geschlossen. Gäste finden wenig zu tun.

Der Weg raus

Mit Tourismusverband, Bergbahnen und anderen Betrieben abstimmen, wer wann offen hat und was gemeinsam angeboten wird.

Häufige Fragen

Rechnet sich eine Sommersaison auch bei niedriger Auslastung?
Manchmal ja, wenn die zusätzlichen Kosten niedrig sind und Fixkosten ohnehin anfallen. Entscheidend ist der Beitrag zu den Fixkosten, weniger die Auslastung allein.
Sollen wir mit einer kurzen Saison starten?
Oft ist das der beste Weg. Eine kürzere Öffnung zeigt, wie die Nachfrage reagiert, ohne das ganze Jahr zu riskieren.
Welche Rolle spielt die Gemeinde?
Eine große. Angebote, Veranstaltungen und Öffnungszeiten in der Destination entscheiden mit, ob Gäste kommen. Wer sich einbringt, kann die zweite Saison mitgestalten.

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