Unsere F&B-Lieferanten sind teuer und unzuverlässig

Bestellt wird täglich, verglichen wird nie. Der Gemüselieferant ist der, den es immer schon gab, und wenn die Lieferung fehlt, improvisiert die Küche. Die Konditionen kennt nur die Rechnung.

Typisch für: Küchen, in denen jeder Posten selbst bestellt · Häuser mit historisch gewachsenen Lieferantenbeziehungen · Betriebe ohne Einkaufsverantwortlichen im F&B

Dokumentiert von Hospis

Stand: 14. September 2026

Woran du es erkennst

  • Niemand kann sagen, wie viele aktive F&B-Lieferanten das Haus hat
  • Preise werden bei der Bestellung nicht gesehen, sondern erst auf der Rechnung
  • Küche, Bar und Service bestellen getrennt beim selben Lieferanten
  • Fehlmengen und Ersatzartikel sind Alltag und werden nicht dokumentiert
  • Mit den wichtigsten Lieferanten gab es seit über einem Jahr kein Konditionengespräch
  • Regionale Alternativen wurden nie systematisch geprüft

Passender Hospi

VW

Valentin Walch

MAJOVA — F&B · Wein · Menu Architecture, Lech am Arlberg
Arbeitet mit protel · Mews · Mews POS · Smart Host
AdviseImplement

Ordnet den F&B-Einkauf vom Lieferantenbestand bis zu den Bestellroutinen — und verbindet ihn mit Karte und Kalkulation, damit Konditionen und Qualität zusammenpassen.

Zugeordnet zu Ursachenfeld
Der Einkauf hat keinen VerantwortlichenBestellt wird spontan statt gebündeltKonditionen werden nie verhandeltVerlässlichkeit wird nicht eingefordert
Profil ansehenPersönlich geprüft · unabhängige Zuordnung

Welcher Weg passt zu deiner Situation?

01

Diagnose

390 € Festpreis

Ein geprüfter Hospi analysiert deine Situation strukturiert – im Gespräch und mit schriftlichem Ergebnis. Jede Aussage klar gekennzeichnet: FACT, BENCHMARK, HYPOTHESIS oder CONCLUSION. Du bekommst einen konkreten Weg, keinen Verkaufstermin.

  • Ein legitimes Ergebnis ist auch: Kein Engagement nötig.
  • Bei einem anschließenden Engagement wird die Diagnosegebühr voll angerechnet.
02

Soforthilfe

Akute Situation? Dein Fall wird priorisiert geprüft – Rückmeldung innerhalb von 48 Stunden.

Ursachenfelder — und wie man sie auseinanderhält

Teure und unzuverlässige Lieferanten sind selten das Problem der Lieferanten. Meist fehlt auf der Hausseite die Struktur, die gute Konditionen und Verlässlichkeit erst möglich macht. Vier Ursachen sehen wir immer wieder.

Diese Felder sind vollständig, und viele Häuser kommen damit allein weiter — dafür ist die Seite da. Was es kostet, steht nur nicht auf einer Rechnung: interne Stunden, ein paar Anläufe, und eine Saison, die währenddessen weiterläuft.

01

Der Einkauf hat keinen Verantwortlichen

Woran du sie erkennst

Jeder Posten bestellt, was er braucht, wann er es braucht. Kein Lieferant erlebt das Haus als einen Kunden — sondern als viele kleine. Entsprechend sind Konditionen und Priorität bei Engpässen.

Der Weg raus

Eine Person verantwortet den F&B-Einkauf — nicht jede Bestellung, aber Lieferantenliste, Konditionen und Regeln. In kleinen Häusern ist das eine Teilrolle, keine Stelle.

02

Bestellt wird spontan statt gebündelt

Woran du sie erkennst

Tägliche Kleinbestellungen, Zuschläge für Expresslieferungen, angebrochene Gebinde. Die Küche bestellt nach Gefühl, weil Mengenplanung fehlt — und zahlt dafür bei jedem Liefertermin.

Der Weg raus

Feste Bestelltage je Lieferant und eine einfache Mengenplanung aus Belegung und Karte. Weniger, größere Bestellungen verbessern die Position in jedem Gespräch — und reduzieren Ausfälle, weil der Lieferant planen kann.

03

Konditionen werden nie verhandelt

Woran du sie erkennst

Die Preise sind, wie sie sind, seit Jahren. Gespräche finden statt, wenn etwas schiefgeht — nicht, um die Zusammenarbeit zu ordnen. Dabei ist das Haus für viele Lieferanten ein wichtigerer Kunde, als es selbst glaubt.

Der Weg raus

Einmal im Jahr mit den wichtigsten Lieferanten über Mengen, Konditionen und Verlässlichkeit sprechen — mit den eigenen Bestellzahlen auf dem Tisch. Wer seine Mengen kennt, verhandelt anders.

04

Verlässlichkeit wird nicht eingefordert

Woran du sie erkennst

Fehlmengen, Ersatzartikel, verschobene Lieferungen — die Küche fängt alles ab, und niemand spricht es an. Der Lieferant erfährt nie, dass es ein Problem ist. Also bleibt es eines.

Der Weg raus

Ausfälle kurz dokumentieren und im Lieferantengespräch adressieren. Wer Verlässlichkeit misst und anspricht, bekommt sie in der Regel — oder weiß, dass es Zeit für eine Alternative ist.

Häufige Fragen

Weniger Lieferanten oder mehr?
Erst Transparenz, dann Struktur. Meist ist weniger besser: größere Mengen je Lieferant, bessere Konditionen, klarere Verantwortung. Regionale Spezialisten behalten ihren Platz — aber bewusst, nicht historisch.
Gefährden Verhandlungen die gewachsene Beziehung?
Ein jährliches Gespräch über Mengen und Konditionen ist keine Kampfansage, sondern ein Zeichen, dass die Zusammenarbeit ernst genommen wird. Gute Lieferanten schätzen Kunden, die planbar bestellen und klar kommunizieren.
Wie hängt das mit dem Wareneinsatz zusammen?
Der Einkauf ist einer von mehreren Hebeln. Wenn der Wareneinsatz insgesamt aus dem Ruder läuft, liegt es selten nur an den Lieferpreisen — Karte, Portionen und Schwund gehören dazu. Das ist ein eigenes Problem mit eigenen Ursachen.

Beschreibe deine Situation

Dein Problem-Kontext wird automatisch mitgeschickt — du musst nichts wiederholen.

Problem
Unsere F&B-Lieferanten sind teuer und unzuverlässig