Unsere Preissteuerung schöpft die Daten nicht aus

Die Preisliste steht im Herbst für die ganze Wintersaison, angepasst wird nach Bauchgefühl — und wie die Nachfrage tatsächlich lief, sieht man erst, wenn die Woche vorbei ist.

Typisch für: Ferienhotels mit Saisonpreisliste · Häuser, die den Preis einmal im Jahr festlegen · Betriebe ohne Revenue-Verantwortlichen

Dokumentiert von Hospis

Stand: 6. September 2026

Woran du es erkennst

  • Die Preisliste der Saison entsteht im Vorjahr und gilt bis zum Schluss
  • Für Nebenzeiten gibt es einen Rabatt, für starke Zeiten keinen Aufschlag
  • Es gibt keinen Vergleich: Buchungsstand heute gegen Buchungsstand am selben Tag im Vorjahr
  • Die Buchungsmaschine kennt keine Regeln, nur Preise
  • Ein Revenue-Management-System wurde angeboten und abgelehnt — zu teuer, zu komplex
  • Der Vertrieb weiß nicht, welche Woche noch Zimmer braucht und welche voll ist

Passender Hospi

JW

Josef Walch

Digitalisierung · KI im Betrieb · Aufbau — Lech am Arlberg
Arbeitet mit protel · Mews · Mews POS · Smart Host
AdviseImplement

Setzt Preislogik vor Werkzeuge: Preisrahmen mit Regeln, drei Zahlen pro Woche, Fragen an die eigenen Systeme — und erst dann KI, die Muster zeigt.

Zugeordnet zu Ursachenfeld
PreisrahmenNachfrage messenFragen an die DatenWerkzeug mit Grenzen
Profil ansehenPersönlich geprüft · unabhängige Zuordnung

Welcher Weg passt zu deiner Situation?

01

Diagnose

390 € Festpreis

Ein geprüfter Hospi analysiert deine Situation strukturiert – im Gespräch und mit schriftlichem Ergebnis. Jede Aussage klar gekennzeichnet: FACT, BENCHMARK, HYPOTHESIS oder CONCLUSION. Du bekommst einen konkreten Weg, keinen Verkaufstermin.

  • Ein legitimes Ergebnis ist auch: Kein Engagement nötig.
  • Bei einem anschließenden Engagement wird die Diagnosegebühr voll angerechnet.
02

Soforthilfe

Akute Situation? Dein Fall wird priorisiert geprüft – Rückmeldung innerhalb von 48 Stunden.

Ursachenfelder — und wie man sie auseinanderhält

Daten fehlen selten. Was fehlt, ist die Gewohnheit, sie anzuschauen — und ein Preis, der sich bewegen darf. KI verbessert eine Preislogik. Sie ersetzt keine, die es nicht gibt.

Diese Felder sind vollständig, und viele Häuser kommen damit allein weiter — dafür ist die Seite da. Was es kostet, steht nur nicht auf einer Rechnung: interne Stunden, ein paar Anläufe, und eine Saison, die währenddessen weiterläuft.

01

Der Preis ist ein Katalogwert

Woran du sie erkennst

Die Preisliste wird gedruckt, an Partner geschickt und auf die Website gestellt. Danach bewegt sie sich nicht — weil Bewegen sich wie Wortbruch anfühlt.

Der Weg raus

Preisliste als Rahmen, nicht als Endpunkt: eine Basis pro Zeitraum, dazu Regeln, wann der Preis nach oben oder unten darf. Wer den Rahmen kommuniziert, bricht kein Wort.

02

Nachfrage wird nicht gemessen

Woran du sie erkennst

Ob eine Woche gut läuft, weiß das Haus, wenn sie vorbei ist. Anfragen, Absagen und Buchungstempo werden nicht gezählt — sie werden erlebt.

Der Weg raus

Wöchentlich drei Zahlen: Buchungsstand heute gegen Vorjahr am selben Tag, Anfragen der Woche, Stornos. Daraus entsteht ein Gefühl, das auf Zahlen steht. Verwandtes Problem: Forecasting.

03

Die Systeme haben die Daten, aber keine Fragen

Woran du sie erkennst

PMS, Buchungsmaschine, Channel-Manager — jedes System speichert, keines antwortet. Berichte werden nicht gezogen, weil niemand weiß, welche.

Der Weg raus

Erst die Fragen festlegen: Welche Wochen buchen früh, welche spät? Welcher Kanal bringt welchen Preis? Dann prüfen, ob das PMS sie beantwortet. Ein KI-Werkzeug kann Muster in Exporten sichtbar machen — aber nur, wenn die Frage steht.

04

Das System wurde als Ersatz für Urteil gesehen

Woran du sie erkennst

Entweder soll das Revenue-System alles entscheiden — dann wird es abgelehnt, weil niemand die Kontrolle abgeben will. Oder es wird gekauft und nie gepflegt.

Der Weg raus

Das Werkzeug macht Vorschläge, der Mensch setzt Grenzen: Mindestpreis, Höchstpreis, Regeln für Stammgäste. Die erste Stufe ist keine Software, sondern eine Regel in der Buchungsmaschine. Verwandtes Problem: RevPAR.

Häufige Fragen

Unsere Stammgäste erwarten denselben Preis wie letztes Jahr
Stammgäste bekommen Regeln, nicht Zufall: fester Rabatt, frühes Buchungsfenster. Das ist besser als ein Preis, der für alle gleich schlecht passt.
Ist ein Revenue-Management-System für ein Ferienhotel überhaupt sinnvoll?
Ab einer Größe, bei der jemand wöchentlich hinschaut. Vorher reichen Regeln in der Buchungsmaschine und drei Zahlen pro Woche.
Was kann KI hier konkret?
Buchungsmuster über mehrere Jahre lesen, Ausreißer zeigen, Preisvorschläge begründen. Was sie nicht kann: den Rahmen setzen, in dem sie arbeiten darf.

Beschreibe deine Situation

Dein Problem-Kontext wird automatisch mitgeschickt — du musst nichts wiederholen.

Problem
Unsere Preissteuerung schöpft die Daten nicht aus