PMS, POS und CRM sprechen nicht miteinander

PMS, Buchungsmaschine, Kasse, Spa, Schließanlage — jedes weiß etwas, keins weiß alles, und die Rezeption tippt es fünfmal ab.

Typisch für: Häuser, deren Systeme über Jahre einzeln dazukamen · Betriebe mit einem „IT-Verantwortlichen“, der eigentlich Rezeptionsleiter ist · Häuser, bei denen die Rechnung am Ende per Hand zusammengebaut wird

Dokumentiert von Hospis

Stand: 25. August 2026

Woran du es erkennst

  • Die Rezeption überträgt Buchungen von Hand aus der Buchungsmaschine ins PMS
  • Konsumationen aus Restaurant oder Spa werden per Zettel ans Zimmer gebucht
  • Gästedaten sind in jedem System leicht anders geschrieben
  • Beim Check-out fehlt regelmäßig etwas auf der Rechnung — oder es steht doppelt drauf
  • Ein Systemwechsel wird seit Jahren aufgeschoben, weil „alles daran hängt“
  • Niemand im Haus weiß, welche Schnittstellen existieren und welche nur versprochen wurden

Passender Hospi

JW

Josef Walch

Digitalisierung · KI im Betrieb · Aufbau — Lech am Arlberg
Arbeitet mit protel · Mews · Mews POS · Smart Host
AdviseImplement

Führte Mews, Mews POS, Smarthost und Zenchef an der Roten Wand ein und verband sie zu einer Systemlandschaft mit einem führenden System.

Zugeordnet zu Ursachenfeld
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Welcher Weg passt zu deiner Situation?

01

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Ein geprüfter Hospi analysiert deine Situation strukturiert – im Gespräch und mit schriftlichem Ergebnis. Jede Aussage klar gekennzeichnet: FACT, BENCHMARK, HYPOTHESIS oder CONCLUSION. Du bekommst einen konkreten Weg, keinen Verkaufstermin.

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Ursachenfelder — und wie man sie auseinanderhält

Getrennte Systeme entstehen nicht durch eine schlechte Entscheidung, sondern durch zehn einzelne gute — jede für sich sinnvoll, zusammen ein Flickenteppich.

Diese Felder sind vollständig, und viele Häuser kommen damit allein weiter — dafür ist die Seite da. Was es kostet, steht nur nicht auf einer Rechnung: interne Stunden, ein paar Anläufe, und eine Saison, die währenddessen weiterläuft.

01

Jedes System wurde für sich gekauft

Woran du sie erkennst

Die Kasse kam mit dem Restaurant, die Spa-Software mit dem Umbau, die Buchungsmaschine mit der Agentur. Bei keinem Kauf war die Frage, ob es mit dem Rest spricht. Der Anbieter hat „Schnittstelle möglich“ gesagt.

Der Weg raus

Inventar aller Systeme: was ist da, was spricht mit wem, was kostet es, was läuft aus. Erst mit dieser Liste kann das Haus entscheiden, was zu verbinden, zu ersetzen oder abzuschalten ist.

02

Das PMS ist nicht das führende System

Woran du sie erkennst

Es gibt kein System, das den Gast ganz kennt. Das PMS hat die Buchung, die Buchungsmaschine die Adresse, die Kasse den Konsum, die Spa-Software die Termine. Der Gast ist über fünf Datenbanken verteilt.

Der Weg raus

Ein führendes System festlegen — meistens das PMS —, alle anderen liefern dorthin. Was nicht anbindbar ist, wird bei nächster Gelegenheit ersetzt. Ein Zentrum statt fünf Inseln.

03

Die Verantwortung liegt nirgends

Woran du sie erkennst

„IT“ macht die Rezeptionsleiterin nebenbei, der Neffe oder ein Techniker aus dem Ort. Verträge, Zugänge, Schnittstellen — jeder weiß einen Teil. Wenn etwas ausfällt, beginnt die Suche.

Der Weg raus

Eine Person mit Systemverantwortung, ein Ordner mit Verträgen, Zugängen und Ansprechpartnern, ein jährlicher Blick auf Kosten und Laufzeiten. Das ist Betriebsorganisation, keine IT.

04

Der Wechsel wird gefürchtet, nicht geplant

Woran du sie erkennst

Alle wissen, dass das PMS oder die Kasse ersetzt gehört. Niemand traut sich, weil die Umstellung mitten im Betrieb passieren müsste und niemand weiß, was danach nicht mehr funktioniert.

Der Weg raus

Wechsel in der Nebensaison, mit Parallelbetrieb, Testphase und Rückfalloption. Vorher klären, welche Daten mitgehen und welche Schnittstellen der neue Anbieter nachweislich hat — nicht verspricht. Verwandtes Problem: PMS-Wechsel.

Häufige Fragen

Brauchen wir eine All-in-one-Lösung?
Nicht zwingend. Ein gutes PMS mit echten Schnittstellen zu wenigen Spezialsystemen ist oft besser als ein System, das alles mittelmäßig kann. Entscheidend ist das führende System, nicht die Anzahl.
Wie erkennen wir, ob eine Schnittstelle wirklich existiert?
Referenzhaus nennen lassen und dort anrufen. „In Planung“ und „auf Anfrage“ heißt: gibt es nicht.
Was kostet das?
Die Bestandsaufnahme kostet einen Tag. Alles danach hängt davon ab, was sie zeigt — und was das Haus heute an Doppelarbeit und Fehlern bezahlt, ohne es zu rechnen.

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